Diese Ankündigung wurde kürzlich im Entwicklerblog von Opera angekündigt. Damit dürfte die nächste große Versionsnummer auch in Sachen Nutzerkompfort wieder einen großen Sprung nach vorne machen und der Konkurrenz, wie Mozillas Firefox oder Googles Chrome somit technologisch mindestens gleichauf schließen. Zwar bringt Opera von Haus aus bereits etliche Funktionen wie einen einfachen Bildblocker, Torrent-Unterstützung, IRC und Mail mit sich, doch wer mehr will steht vor einem Problem. Bislang gibt es für Opera nur Widgets, meist schnöde Spielereien die optisch nett sind, aber sich weder wirklich in den Browser integrieren, noch diesen ernsthaft bereichern. Wenige sinnvolle Funktionen lassen sich nur umständlich über userbasierende Javascripts ergänzen.

Von der Bequemlichkeit eines Firefox, bei dem mit wenigen Mausklicks ein sehr kompetenter Werbeblocker installiert und eingerichtet, Twitter direkt über die Adresszeile gemanaged, oder Bilder in einem eigenen Archiv zwischengelagert werden, war Opera bislang zu weit entfernt um mitreden zu können.

Durch den Einhalt neuer Technik- und offener Standards will Opera gewährleisten dass Entwicklern nicht nur bestmögliches Arbeitsfeld gewährleistet, sondern das Konvertieren bereits bestehender Addons von anderen Browsern möglichst einfach verlaufen soll.

Auch wenn ich Opera aufgrund einiger fester Einstellungen und fehlender Funktionen (Addon-Support war eine davon) zuletzt mit der noch werbe-behafteten Version 6 als Hauptbrowser genutzt habe, freue ich mich dass Opera diesen Schritt endlich in Erwägung zieht.

Die enorme Addonmasse bei Firefox und auch das wachsende Kontingent bei Chrome zeigen deutlich, dass man einen Browser noch viel besser auf seine Wünsche und Vorlieben hin erweitern kann, wenn die Entwickler nur die technische Grundlage dafür schaffen.